Im Bild von links: Bürgermeister Dieter Dzewas, Matthias Wagner und Bernd Benscheidt

In Zeiten, in denen sich auf internationaler Führungsebene zwischen Deutschland und Russland die Spannungen mehren, hatten sich die Lüdenscheider Friedensgruppe und der Gedenkzellen-Verein zusammen mit der Tschechow-Hochschule bereits 2018 dazu entschlossen, gemeinsam ein Projekt zur Lage der russischen Zwangsarbeiter in Nazi-Deutschland in Angriff zu nehmen. Am Freitag, den 04.09.2020, fand nun im städtischen Museum in Lüdenscheid als auch zeitgleich in Taganrog die Eröffnungsfeier satt. In einer Live-Übertragung konnten die teilnehmenden Gäste in Lüdenscheid und Taganrog die Eröffnungsreden mitverfolgen. Auf insgesamt 35 Stellwänden wurden die Ergebnisse der Projektarbeit sowohl auf Russisch als auch auf Deutsch veröffentlicht.

Die Ausstellung soll als „Zeichen der Völkerverständigung“  dienen, so drückten es Bernd Benscheidt von der Friedensgruppe in Lüdenscheid und Matthias Wagener von den Gedenkzellen aus. Sie bedankten sich vor allem bei der Adolf-Reichwein-Gesamtschule für den langjährigen Schüleraustausch zwischen Lüdenscheid und Taganrog, weil dies auf kommunaler Ebene wesentlich zur Völkerverständigung beitragen würde. Bürgermeister Dieter Dzewas verwies darauf, dass Russland ein fester Bestandteil des „Hauses Europa“ sei. Von der Adolf-Reichwein-Gesamtschule waren Alessa Held, Ralph David, Nikolai Papenburg und Markus Ignatzek anwesend. Die Ausstellung kann vom 12.09.2020 bis zum 27.09.2020 im Museum besucht werden.

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