Gofran Issa aus der Klasse 6.3 konnte die Jury beim diesjährigen Vorlesewettbewerb am meisten überzeugen und vertritt die Schule in der nächsten Runde auf Kreisebene. Sechs Schülerinnen und Schüler hatten sich in ihren Klassen durchgesetzt und präsentierten ihre Lesefähigkeiten in der Mensa der Schule einem breiten Publikum. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer meisterten ihre Aufgaben mit Bravour, am Ende siegte Gofran, die aus dem Buch "Wunder“ vorgelesen hatte. Auf dem zweiten Platz folgte Leonie Trägner (6.6), den dritten Platz belegte Rojin Özmen (6.5). Noah Teitz, Laura-Marie Anders und Lara Charif teilten sich jeweils den vierten Platz.

Organisiert wurde der diesjährige Vorlesewettbewerb von den Lehrerinnen Zeliha Tumtum, Nuray Fidancilar-Böhm und Sarah Mehl. Christian Wendt führte mit viel Feingefühl und Humor durch das Programm. Abteilungsleiterin Frau Michalzik gratulierte den am Wettbewerb teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ganz herzlich und verwies darauf, dass alle Wettbewerber bereits Gewinner seien, da sie als Klassenbeste ausgewählt wurden.

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels wird seit 1959 jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen durchgeführt. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Mehr als 600 000 Kinder der 6. Klassen aller Schularten beteiligen sich jedes Jahr an rund 7200 Schulen.

Nur wer liest, kann verstehen, denn Lesen ist die Grundlage aller Bildung. Im Mittelpunkt des Vorlesewettbewerbs stehen Lesefreude und Lesemotivation. Er bietet allen Schülern der sechsten Klasse Gelegenheit, die eigene Lieblingsgeschichte vorzustellen und neue Bücher zu entdecken.

Schon die Teilnahme am Klassenentscheid fördert die Lesemotivation der Kinder durch die selbständige, intensive und kreative Beschäftigung mit Büchern. Auch wenn durch den Wettbewerbscharakter besondere Vorleseleistungen ausgezeichnet werden, steht das Mitmachen im Mittelpunkt, nicht das Gewinnen. Alle Teilnehmer haben ihre Fans und beim Publikum bleibt nicht nur der Siegerbeitrag in besonderer Erinnerung.

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